Simon's Diary

by Simon Laub

  • 26th June
    2011
  • 26

Liebes Tagebuch,

Heiko van Leuwen tauchte heute mal wieder in meinem Leben auf, er war eine frühere Affäre von Mirjam gewesen und der Computerexperte der Polizei. Durch ihn erfuhr Mirjam, dass alle sechs Thomas-Bruderschaften, regelmäßig die Spendenbeträge, welche die Bruderschaft von ihren Mitgliedern erhielt nach Kanada überweisen. Außerdem hat sie erfahren, dass Bernhard Schröder einen hohen Barbetrag abgehoben hat und sich wahrscheinlich davon den Jaguar gekauft hätte. Da habe ich mich an die Zahl 66 erinnert, die ja auf dem Foto mit dem Jaguar zu sehen war. Daraufhin habe ich Latte angerufen  und ihn gefragt, ob er mir hilft, diese Hausnummer in unserer Stadt zu finden. Also haben wir uns für den nächsten Tag verabredet. Und dann auch getroffen, doch unsere Suche nach der Hausnummer 66 blieb erfolglos. Selbst als ich alleine weitersuchte fand sich das gesuchte Haus nicht. Als ich die Suche schon aufgeben wollte, half mir ein kleiner Unfall an Informationen zu kommen. Ich erfuhr von einer Straße, in der es dieses Haus angeblich geben sollte, doch an nähere Informationen kam ich erstmal nicht. Nach weiterem suchen erfuhr ich endlich wo dieses Haus sein sollte, und bekam den Weg beschrieben. Nach den Reaktionen meiner Informanten zu urteilen, könnte es sich um ein Bordell handeln, ich bin mal gespannt.

Simon

  • 26th June
    2011
  • 26

Liebes Tagebuch,

Heute wurde in unser‘ Haus eingebrochen, besser gesagt in mein Zimmer. Mein Fenster hatte nämlich ein schönes, rundes Loch. Aber es wurde nichts geklaut außer die Broschüre und das Foto mit dem Jaguar, also war es nicht schwer zu erraten wer es war:o!!!!

Natürlich rief ich gleich Mirjam an, die 10 Minuten später (normalerweise braucht sie doppelt so lang:O) mit ihrem Spurensicherungskoffer kam. Nachdem ich ihr versichert hatte, dass nichts außer der Broschüre und dem Foto geklaut wurde, musste ich ihr erklären, was es mit dem Zeug überhaupt auf sich hatte. Das nahm Mirjam zu meinem Erstaunen ziemlich locker… Hatte sie endlich gecheckt, wie die Bruderschaft wirklich drauf war??

Nachdem die Glaser die Scheibe gewechselt hatten, fuhr ich mit dem Rad zum Hafengelände. Dort entdeckte ich Bruder Bernhard und Theresa, die gerade in ein Taxi stiegen. Natürlich bin ich ihnen gleich gefolgt. Ziemlich erschöpft kam ich dann bei einem Autohaus mit teuer aussehenden Autos an. Und wer fuhr dann mit einem neuen Jaguar (derselbe wie auf dem Foto) davon?

Unser Bruder Bernhard,… und da soll ihn noch einer bescheiden nennen! !

Simon

  • 26th June
    2011
  • 26
Liebes Tagebuch,
Heute war einer dieser verrückten Tage. An diesem Tag hatten wir in der Schule Religion bei Herrn Wiechert. Nach der Stunde fragte er mich, was denn mit uns los sei, weil keiner zugehört hatte. Woher sollte ich das wissen?!  Und es war mir ehrlich gesagt auch egal. Meine Gedanken kreisten nur noch um Theresa und die Thomas- Bruderschaft.Als ich Wiechert fragte, ob er die Gemeinde kenne, erzählte er mir einiges darüber. Die Thomas- Bruderschaft sei eine Sekte, die den Leuten das Geld aus den Taschen ziehe.  Sie zeigen den Leuten wie gut sie sie verstehen und würde diese von sich abhängig machen… irgendwie klingt das glaubwürdig, aber Mirjam ist doch nicht dumm, immerhin ist sie bei der Kripo. Wiechert erklärte auch, dass die meisten Sektenmitglieder Probleme hätten und jemanden bräuchten, der sie verstehe und ihnen helfe. Ich wollte noch viel mehr wissen, aber Wiechert, meinte, dass er keine Zeit mehr hätte, dann gab er mir seine Visitenkarte und ging.
Als ich die Schule mit meinem Fahrrad verließ, sprach mich ein Typ in einem grünen Geländewagen an, der vor der Schule stand.
Ich hasse Leute, die Kinder vor der Schule anquatschen. 
Haben die nichts Besseres zu tun????
Dann meinte der Mann, er sei von der Thomas- Bruderschaft und Bruder Bernhard möchte mit mir reden. Ich zögerte, doch dann packte ich mein Fahrrad in den Geländewagen und stieg ein.
Im Nachhinein wurde mir bewusst, wie naiv ich gewesen war!!!
Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass mich der Mann in das West-Hotel fahren würde, doch das tat er nicht. Ich wollte aus dem Wagen raus. Ich hatte Höllenangst. Der Wagen stoppte und ich sprang nach draußen. Da sah ich Bruder Bernhard auf mich zu laufen. Ich war richtig wütend….als ich mich beruhigt hatte, schwieg ich und ließ den Prediger sprechen. Als er endlich zur Sache kam, sprach er über Kapitza und ich erfuhr, dass der Fotograf Mitglied in der Thomas- Bruderschaft war und rausgeworfen wurde.
Ich bin enttäuscht, Theresa hat mir eiskalt ins Gesicht gelogen und ich hatte ihr vertraut!!!
Der Prediger wusste, dass ich Kapitza im Laden gefunden hatte. Außerdem wollte er wissen, ob ich versteckte Fotos oder Papiere gefunden hatte, ich schwieg.
Sollte ich es ihm erzählen???
 NEIN, diesem Mann kann man nicht trauen.
Er merkte mein Zögern. Jetzt wusste er, dass ich etwas gefunden hatte. 
Er bat mich in das Auto einzusteigen und mich bei ihm zu melden, falls mir noch etwas einfalle. Ich nahm mein Fahrrad aus dem Kofferraum. Ganz bestimmt steig ich nicht mehr in diesen Wagen ein!! Als ich losfahren wollte, sagte der Prediger, dass ich seine Tochter in Ruhe lassen solle. 
Als ich zu Hause ankam, hatte Mirjam Besuch von Ingrid. Ich musste mit Mirjam alleine reden, deshalb schmiss ich Ingrid aus der Wohnung, zum Entsetzen meiner Mutter. Als sich meine Mutter wieder beruhigt hatte, erzählte ich ihr alles was passiert war, außer von dem Besuch bei Theresa und den Fotos. Als ich die Geschichte beendet hatte, meinte sie nur, dass das Ganze Hirngespinste seien.
Mehr hatte sie nicht zu sagen????
Ich holte die Beweismittel aus meinem Zimmer, um sie Mirjam zu zeigen, doch dann legte ich sie wieder hin. Ich brauche noch Zeit, um mehr Beweise zu sammeln. Ich ging zurück zu ihr, sie glaubte mir kein Wort!!!
Ich bat sie nicht mehr in das West zu gehen, doch das war ihr inzwischen egal.
Als sie den Raum verließ, war ich entsetzt und wie vor den Kopf gestoßen, diese letzten Worte die sie zu mir sagte. Ich kann es immer noch nicht fassen und es fällt mir schwer diese Worte in mein  Tagebuch zu schreiben. Sie meinte, dass wir bisher gut miteinander ausgekommen sind, doch wenn es nicht mehr ginge…. 
Ist ihr die Bruderschaft wirklich wichtiger als ihr Sohn?? :(
Simon

Liebes Tagebuch,

Heute war einer dieser verrückten Tage. An diesem Tag hatten wir in der Schule Religion bei Herrn Wiechert. Nach der Stunde fragte er mich, was denn mit uns los sei, weil keiner zugehört hatte. Woher sollte ich das wissen?!  Und es war mir ehrlich gesagt auch egal. Meine Gedanken kreisten nur noch um Theresa und die Thomas- Bruderschaft.Als ich Wiechert fragte, ob er die Gemeinde kenne, erzählte er mir einiges darüber. Die Thomas- Bruderschaft sei eine Sekte, die den Leuten das Geld aus den Taschen ziehe.  Sie zeigen den Leuten wie gut sie sie verstehen und würde diese von sich abhängig machen… irgendwie klingt das glaubwürdig, aber Mirjam ist doch nicht dumm, immerhin ist sie bei der Kripo. Wiechert erklärte auch, dass die meisten Sektenmitglieder Probleme hätten und jemanden bräuchten, der sie verstehe und ihnen helfe. Ich wollte noch viel mehr wissen, aber Wiechert, meinte, dass er keine Zeit mehr hätte, dann gab er mir seine Visitenkarte und ging.

Als ich die Schule mit meinem Fahrrad verließ, sprach mich ein Typ in einem grünen Geländewagen an, der vor der Schule stand.

Ich hasse Leute, die Kinder vor der Schule anquatschen.

Haben die nichts Besseres zu tun????

Dann meinte der Mann, er sei von der Thomas- Bruderschaft und Bruder Bernhard möchte mit mir reden. Ich zögerte, doch dann packte ich mein Fahrrad in den Geländewagen und stieg ein.

Im Nachhinein wurde mir bewusst, wie naiv ich gewesen war!!!

Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass mich der Mann in das West-Hotel fahren würde, doch das tat er nicht. Ich wollte aus dem Wagen raus. Ich hatte Höllenangst. Der Wagen stoppte und ich sprang nach draußen. Da sah ich Bruder Bernhard auf mich zu laufen. Ich war richtig wütend….als ich mich beruhigt hatte, schwieg ich und ließ den Prediger sprechen. Als er endlich zur Sache kam, sprach er über Kapitza und ich erfuhr, dass der Fotograf Mitglied in der Thomas- Bruderschaft war und rausgeworfen wurde.

Ich bin enttäuscht, Theresa hat mir eiskalt ins Gesicht gelogen und ich hatte ihr vertraut!!!

Der Prediger wusste, dass ich Kapitza im Laden gefunden hatte. Außerdem wollte er wissen, ob ich versteckte Fotos oder Papiere gefunden hatte, ich schwieg.

Sollte ich es ihm erzählen???

 NEIN, diesem Mann kann man nicht trauen.

Er merkte mein Zögern. Jetzt wusste er, dass ich etwas gefunden hatte.

Er bat mich in das Auto einzusteigen und mich bei ihm zu melden, falls mir noch etwas einfalle. Ich nahm mein Fahrrad aus dem Kofferraum. Ganz bestimmt steig ich nicht mehr in diesen Wagen ein!! Als ich losfahren wollte, sagte der Prediger, dass ich seine Tochter in Ruhe lassen solle.

Als ich zu Hause ankam, hatte Mirjam Besuch von Ingrid. Ich musste mit Mirjam alleine reden, deshalb schmiss ich Ingrid aus der Wohnung, zum Entsetzen meiner Mutter. Als sich meine Mutter wieder beruhigt hatte, erzählte ich ihr alles was passiert war, außer von dem Besuch bei Theresa und den Fotos. Als ich die Geschichte beendet hatte, meinte sie nur, dass das Ganze Hirngespinste seien.

Mehr hatte sie nicht zu sagen????

Ich holte die Beweismittel aus meinem Zimmer, um sie Mirjam zu zeigen, doch dann legte ich sie wieder hin. Ich brauche noch Zeit, um mehr Beweise zu sammeln. Ich ging zurück zu ihr, sie glaubte mir kein Wort!!!

Ich bat sie nicht mehr in das West zu gehen, doch das war ihr inzwischen egal.

Als sie den Raum verließ, war ich entsetzt und wie vor den Kopf gestoßen, diese letzten Worte die sie zu mir sagte. Ich kann es immer noch nicht fassen und es fällt mir schwer diese Worte in mein  Tagebuch zu schreiben. Sie meinte, dass wir bisher gut miteinander ausgekommen sind, doch wenn es nicht mehr ginge….

Ist ihr die Bruderschaft wirklich wichtiger als ihr Sohn?? :(

Simon

  • 1st June
    2011
  • 01

Liebes Tagebuch,

Heute war mein erstes Treffen mit Theresa. Theresa sah wie ein Engel aus. Sie hatte diese wunderbare Art, alle Menschen im selben Raum zum Schweigen zu bringen. Das hat mich so nervös gemacht, dass ich gar nicht wusste, was ich sagen sollte. Aber ihr schien es ähnlich zu gehen, bis wir im vierten Stock ausstiegen. Ich habe meinen Augen kaum getraut: Sie lebte in der größten Wohnung, die ich je gesehen habe! Einer richtig echten Hollywood-Bonzen-Wohnung!

Ich hätte ihr gerne meine Liebe zu ihr gestanden, aber ich fragte sie über die Thomas-Bruderschaft aus. Der Gründer heißt Will Morgan. Zu ihm ist der Apostel Thomas gekommen, mit dem Auftrag, eine Gemeinde zu gründen, die für alle Menschen da ist. Ganz gleich, ob die Menschen Juden, Moslems oder Christen sind. Außerdem sagte Theresa, dass Thomas der Lieblingsjünger von Jesus war. Ich habe auch erfahren, dass weltweit bereits zwei Millionen der Bruderschaft beigetreten sind und dass es sechs Gemeinden in Deutschland gibt.

Theresa hat es gut, sie muss nur im Winter in ein Internat und darf den ganzen Sommer mit ihrem Vater in dieser riesigen Wohnung leben. Auf einmal hatte Theresa mich gefragt, ob ich mit ihr beten wollte. Ich fand das komisch, und fragte sie deshalb nach Kapitza. Sie war sehr erschrocken. Ich dachte, sie kannte ihn. Doch als ich ihr erzählte, dass ich ihn tot gefunden hatte, verneinte sie. Sie schickte mich anschließend weg. Vielleicht hatte ich sie verärgert. Kapitza war doch kein Mitglied gewesen. 

Als ich nach Hause kam, war Mirjam damit beschäftigt, Platten zu erneuern. Ich sagte ihr nichts von dem Treffen, sonst wäre sie sauer geworden. Mirjam sagt, dass Kapitza an einem Herzinfarkt gestorben sein und die Hand erst danach amputiert wurde. Ich kann das nicht ganz glauben. Auch Mirjam meint, Kapitza sei kein Mitglied gewesen. Ich sollte es mit den Nachforschungen nicht übertreiben, denn Pokorny mag keine Privatdetektive.

Simon

  • 1st June
    2011
  • 01

Liebes Tagebuch,

als ich heim gekommen bin, ging ich in mein Zimmer und setzte mich auf’s Bett. Alles in meinem Zimmer schien normal, alles war an seinem Platz, aber trotzdem war irgendetwas anders. Als ich mich bewegte, raschelte es in meiner Hosentasche und ich erinnerte mich an das Heft und an das Foto, welches ich bei Kapitza gefunden hatte. Auf dem Foto war ein schönes Auto, ein schwarzer Jaguar S-Klasse, der neben einem Haus stand. Das Nummernschild des Flitzers konnte ich jedoch nicht erkennen, nicht einmal mit einer Lupe waren die Buchstaben einigermaßen zu definieren. Auf der Rückseite des Fotos stand ein Datum, aber ohne Jahreszahl. 27. April. Der Titel des Heftes war ” Den Tod nicht fürchten ” und auf der Rückseite stand ein kurzer Text über die Treffen in der Thomas-Bruderschaft im West-Hotel. Ich schlug das Heftchen auf und fing an zu lesen. Vieles davon wusste ich schon, von meinem einmaligen Kirchenbesuch. Zum Beipsiel stand da, dass alle Leute schuldig seien und deswegen dem Tod verfallen. So ein Quatsch aber auch! Die letzten Sätze des Heftchen waren: ” Gott beschütze Sie” und ” Wir würden uns freuen, Sie in unserer Gemeinde begrüßen zu dürfen”. Neben dem Text stand ganz groß ”BETRÜGER!”. Dies war in derselben Handschrift, wie das Datum auf dem Foto. Mit wurde langsam alles etwas klarer, langsam konnte ich mir alles ein wenig besser zusammen reimen. Ich bin mir sicher, dass Kapitza etwas mit der Bruderschaft zu tun haben musste. Aber was?! Was soll das ” BETRÜGER!” auf dem Heft? Was hat das alles mit der amputierten Hand zu tun? Was war eigentlich mit Mirjam los? Wusste sie mehr? Ich habe so viele Fragen. Ich muss einfach herausfinden was Sache ist.

Die Nacht war grauenvoll, ich träumte von verstümmelten Körpern und amputierten Händen. Am Frühstückstisch blickte ich in die Zeitung und sah einen Artikel über den toten Fotografen. Dort stand, dass die Todesursache noch nicht feststehe, aber es vorläufig wie ein Mord aussehe. 

Auf dem Weg zur Schule rief ich meine Mutter im Präsidium an. Wir redeten nur kurz, aber zum Abschied sagte ich komischerweise dieselben Worte, die Kapitza immer gesagt hatte. ”Pass auf dich auf!” Denn Mirjam war in Gefahr, das war im klar. Nur wusste ich noch nicht weshalb, dass musste ich noch herausfinden.

In der Schule kam Nora auf mich zu. Sie fragte mich ob ich für die Englischarbeit gelernt hätte. WELCHER ENGLISCH TEST ? OMG, DEN HATTE ICH GANZ VERGESSEN. Aber da war es eh schon zu spät, der Test war verhauen und das nächste Zeugnis würde auch nicht das Beste sein. Den Rest des Tages versuchte ich Nora so gut wie möglich aus den Weg zu gehen. Das gelang mir auch, obwohl Nora wieder etwas von mir wollte, das wusste ich. 

Zuhause konnte ich es nicht mehr erwarten und rief die Nummer von Theresa Schröder an, das wundervolle Mädchen des West-Hotels. Als sie den Anruf annahm, schlug mein Herz schneller. Ich sprach mit dem wundervollsten Mädchen, dass ich je gesehen hatte. Aber diese Freude blieb nicht lange, denn sie konnte sich erst wieder an mich erinnern, als ich ihr sagte, wo wir uns kennengelernt hatten. Ich habe mir so gewünscht, Theresa wiederzusehen, also fragte ich sie nach einem Treffen. Sie zögerte, aber als ich schon nicht mehr mit einer Antwort gerechnet hatte, stimmte sie zu. Ich glaube, ich war in diesem Moment so glücklich, wie schon lange nicht mehr. 

Simon

  • 23rd May
    2011
  • 23

Liebes Tagebuch,

Oh man ;o es war wieder so chaotisch!

Ich hab lang’ überlegt, ob ich zum Training sollte, aber ich wollte mich unbedingt bewegen und wenn die anderen meinten, nur weil ich nen Korb nich gemacht hab mich raus zuschmeißen ist’s auch ok ..

Man, ich versuch die ganze zeit Theresa zu erreichen aber es geht nie jemand hin .. ich war sogar im Hotel aber die habn gemeint, sie kommen erst Mittwoch wieder :/ wie soll ich das denn bitte aushalten ?! ;o

Training war klasse! Ich hab alles doppelt gemacht, irgendwie war ich den anderen das schuldig aber ich hab mich danach einfach besser gefühlt ! Wiechert hat uns alle wieder richtig aufgebaut und Tristan hat sich sogar entschuldigt, dass er so assi war, was ich extrem cool fand ! ;)

Nach dem Training musste ich unbedingt zu Kapitzas Laden .. keine Ahnung warum aber irgendwas sagte mir, du musst da hin. Als ich da war stand die Tür offen und das Licht brannte vor dem Haus und auf dem Treppen waren Fußspuren. Es roch stark nach Reifen, also konnte ’n Auto noch nich lang’ weg sein. Ich wollte unbedingt wissen, was los ist also ging ich ins  Geschäft, was ich jetz’ wo ich wusste, was auf mich zukommt, nich noch mal machen würde. Kapitza lag da, regungslos. Er sah schrecklich aus. Ich wusste genau, dass er tot war trotzdem redete ich mit ihm als würde er vor mir stehen. Ich wollte wissen was passiert war, aber er konnte mir ja nich antworten. Als ich den Toten so anschaute wurde mir sau schlecht weil .. weil .. Kapitzas linke Hand war abgetrennt! ;o Ich rannte raus und kotzte erst mal alles was ich in meinem Magen hatte auf die Straße. ’N normaler Mensch würde jetz’ die Polizei rufen, oder wenigstens nach Hilfe rufen, aber so unnormal wie ich ja bin, tat ich das nicht sondern ging wieder rein und sah mich um.. Erst jetz’,nach dem ich den ersten Schock überwunden hatte, fiel mir auf wie es eigentlich ausschaute. Schlimmer als in meinem Zimmer;o überall waren Regale offen, Rechnungen und Broschüren und so Zeug lag wie wild am Boden rum, die ganzen Bilder von Kunden waren auf der Theke gestapelt. Auch da am Boden waren Fußspuren.. schon irgendwie weng blöd, erst bringt man jemanden um und dann hinterlässt man auch noch seine Abdrücke. Ich hatte Schiss wie sonst was aber trotzdem ging ich durch eine angelehnte Tür und kam damit zu den Hinterzimmern. Der Gedanke noch eine Leiche oder Knochen oder so zu finden ließ mich nich los. Ich kam in den Raum, in dem es so aussah als ob Kapitza dort seine Bilder entwickelt hatte, denn es waren Chemikalien da und es war nich ganz so verwüstet wie im Verkaufsraum. In ’nem anderen Zimmer gab’s nur so paar Koffer, zum Beispiel mit ner afrikanischen Maske, die rumlagen, also eher weniger Interessantes um was zu finden, das die Beziehung zwischen Kapitza und Mama klarer machen würde. Im letzen Zimmer war denk ich mal Kapitzas Wohnzimmer. Ziemlich klein, find ich. Aber auch dort sah es wieder so verdammt chaotisch aus! Schuber waren offen, Wäsche, Ordner mit persönlichen Unterlagen und Kontoauszüge lagen rum. Ich hab alles durchgeschaut was ich finden konnte, aber ich hab diese blöden grünen Papiere nicht gefunden! Wahrscheinlich hatte sie Kapitza schon lang vernichtet oder so .. Ich hab sogar im Kühlschrank geschaut, weil da ja angeblich die Hand sein sollen aber da war keine ! Egal wer Kapitza ermordet hat, ich bin mir 1000%ig sicher, dass er was ganz bestimmtes  gesucht hat!

Es wollte einfach nich in meinen Kopf rein gehen, warum man Kapitza die Hand abgetrennt hatte .. ich mein, erst amputiert der dir die Hand und dann wirste umgebracht, einfach krass! Ich wollte eigentlich nur so ’nen schiefen Spiegel wieder grad’ rücken und dann ist da ein Heft und ’n Foto raus gefallen ;o Auf einmal hab ich Schritte gehört, ich hatte echt keinen Plan was ich machen sollte, ich hab fast in die  Hose gemacht also hab ich schnell das Heft und das Foto in meine Hosentaschen gesteckt. Keine Sekunden später kamen auch schon 3 Männer .. Kriminalpolizisten ;o

Alter, ich hab echt nichts mehr gepackt .. ich hatte soooo Schiss! Das eine war Sommer, er mochte meine Mutter mal gar nich .. war klar, dass er mich gleich „verdächtigte“ ! Der andere war sein Chef, Porkony. Der hat mich dann bisschen befragt .. warum ich da bin und so ! Er glaubte mir, dass ich es nicht war! Wär’ irgendwie auch weng lächerlich gewesen wenn nich! Ich mein, wenn ich jemanden umbring, halt ich mich doch nich am Tatort auf .. haha ;) Er muss sich nochmal melden wegen Aussage und so .. is’ ja kein Ding. Als ich dann gehen durfte stand an der Tür Sommer der ’n dummen Kommentar abgaben musste: „Hat dich Porkony nich verhaftet?“, und „das kommt noch!“ ich glaub echt, der hat einen an der Klatsche!

Es kam mir so vor, als hätte Mama auf mich gewartet .. Sie sah mir sofort an, dass was passiert war also hab ich ihr’s erzählt! Sie glaubte mir! Dann ging ich schlafen ..

 

Simon

  • 23rd May
    2011
  • 23

Liebes Tagebuch,

heute war ich mit Mirjam und Ingrid im West-Hotel bei der Thomas-Bruderschaft. Ich hatte gehofft, dass wir uns nicht so weit nach vorne setzen würden, aber Mirjam und Ingrid gingen bis vor in die 4. Reihe, was ich nicht  sehr toll fand. Ingrid und Mirjam legten sich weiße Schals mit einem ‚T‘ und einem Fischsymbol darauf um den Hals. Hinter einem Stehpult saßen 10 Männer mit einem violetten Schal um an einem  großen Tisch. Mirjam hat mir erklärt, dass das die Ältesten seien. Sie leiten die Gemeinde. Hinter ihnen war ein großes Gemälde, dass Will Morgan, den Gründer der Gemeinde zeigte.  Dann kam Bruder Bernhard in den Saal. Er trug einen roten Schal. Hinter ihm lief ein Mädchen, das sich zum Tisch der Ältesten setzte. Als Bruder Bernhard etwas sagte, riefen ihm alle nach. Dann begann die Musik und alle sind aufgesprungen und haben angefangen zu tanzen! Das war wirklich komisch, und ich musste mich bemühen sitzen zu bleiben.  Ich glaube, alle haben mich angestarrt, weil ich der Einzige war, der sitzen geblieben war. Das war mir sehr unangenehm. Zum Glück ging die Musik dann aus und alle haben sich wieder hingesetzt. Bruder Bernhard hat dann gepredigt und jeden aus der Gemeinde angeschaut – mich auch. Und dann ist mir das Mädchen aufgefallen. Sie war wunderschön. Viel hübscher als Nora! Nach der Predigt ist Bruder Bernhard zu uns gekommen und Mirjam wollte, dass er mich segnete. Aber ich wollte es nicht und bin zurückgewichen. Dann haben Mirjam, Ingrid und ich den Saal verlassen.  Dort stand das Mädchen. Sie heißt Theresa und ihr Vater ist Bruder Bernhard. Zusammen wohnen sie im West-Hotel. Im Auto erzählte mir Mirjam noch einiges: Theresa durfte  nur  am Ältesten Tisch sitzen, weil sie eine sogenannte ‚Auserwählte‘  sei und vielleicht Menschen heilen könne. In ihrer Gemeinde bestimmen die Männer. Und das ‚T‘ am Schal bedeutet Thomas-Bruderschaft und das Fischsymbol Christus. Zu Hause habe ich dann Theresa angerufen… aber sie war nicht daheim….

Simon

  • 16th May
    2011
  • 16
Liebes Tagebuch,
Heute hatten wir die einmalige Chance das Basketballspiel gegen die Erich-Kästner Gesamtschule zu gewinnen. Und ich hätte den entscheidenden Korb machen können.., aber ich Blödmann musste unbedingt einen Dunking versuchen. Warum ich das ausgerechnet bei diesem Wurf tat, weiß ich nicht genau. Vielleicht wegen Nora.
Sie war doch noch gekommen, um mir zuzusehen…, und ich machte mich so zum Deppen.-.-
Wahrscheinlich hat sie deswegen auch abends Schluss gemacht. Sie hat gesagt, wir würden nicht zusammenpassen. Aber bestimmt war sie einfach nur enttäuscht von mir, genau wie meine Mannschaft…
Simon

Liebes Tagebuch,

Heute hatten wir die einmalige Chance das Basketballspiel gegen die Erich-Kästner Gesamtschule zu gewinnen. Und ich hätte den entscheidenden Korb machen können.., aber ich Blödmann musste unbedingt einen Dunking versuchen. Warum ich das ausgerechnet bei diesem Wurf tat, weiß ich nicht genau. Vielleicht wegen Nora.

Sie war doch noch gekommen, um mir zuzusehen…, und ich machte mich so zum Deppen.-.-

Wahrscheinlich hat sie deswegen auch abends Schluss gemacht. Sie hat gesagt, wir würden nicht zusammenpassen. Aber bestimmt war sie einfach nur enttäuscht von mir, genau wie meine Mannschaft…

Simon

  • 16th May
    2011
  • 16
Liebes Tagebuch,
Heute war ein merkwürdiger Tag. Kapitza hatte mir jetzt schon das fünfte Mal gesagt, dass ich auf Mirjam aufpassen soll. Und heute habe ich die letzte Mathearbeit vor den Ferien geschrieben.
Beim Mittagessen habe ich mit Mirjam über Kapitza geredet und ich war sauer, dass sie mich wegen der Hand angelogen hatte, da sie diese gar nicht auf der Polizeistation abgegeben hatte.
Dann habe ich Mirjam über die Thomas-Bruderschaft ausgefragt, und sie ist mir auf die Schliche gekommen. Sie wusste, dass ich Ingrid und ihr gestern nachgefahren bin.
Dann aber hatte Mijam alles erzählt: Ingrid hatte ihr von der Bruderschaft erzählt, und Mirjam hatte daraufhin ihren ersten Gottesdienst im West-Hotel mit Bruder Bernhard verbracht.
Ich bin sofort misstrauisch gewesen, was diese Bruderschaft anging, aber Mirjam stritt alles ab, was ich ihr an den Kopf warf. Schließlich fragte sie mich, ob ich mal mit zu einem Gottesdienst wolle, woraufhin ich erst mal zögerte, mich dann jedoch dafür entschloss.
Am Abend rief ich Nora an. Ich verabredete mich mit ihr bei der Melanchthonkirche, weil ich unbedingt mit ihr reden musste.
Ich war froh, dass Nora schon bei der Christusstatue auf mich wartete, als ich endlich kam. Nachdem sie mich zur Begrüßung geküsst hatte, erzählte ich ihr von Mirjam und der Bruderschaft. Aber Nora machte sich nur über Mirjam lustig. Ich wurde wütend auf sie und sagte zu ihr, dass sie abhauen solle. Daraufhin war sie total sauer auf mich,  warf mir Beleidigungen an den Kopf und ging schließlich.
Doch sie hatte Mirjam beleidigt.

Simon

Liebes Tagebuch,

Heute war ein merkwürdiger Tag. Kapitza hatte mir jetzt schon das fünfte Mal gesagt, dass ich auf Mirjam aufpassen soll. Und heute habe ich die letzte Mathearbeit vor den Ferien geschrieben.

Beim Mittagessen habe ich mit Mirjam über Kapitza geredet und ich war sauer, dass sie mich wegen der Hand angelogen hatte, da sie diese gar nicht auf der Polizeistation abgegeben hatte.

Dann habe ich Mirjam über die Thomas-Bruderschaft ausgefragt, und sie ist mir auf die Schliche gekommen. Sie wusste, dass ich Ingrid und ihr gestern nachgefahren bin.

Dann aber hatte Mijam alles erzählt: Ingrid hatte ihr von der Bruderschaft erzählt, und Mirjam hatte daraufhin ihren ersten Gottesdienst im West-Hotel mit Bruder Bernhard verbracht.

Ich bin sofort misstrauisch gewesen, was diese Bruderschaft anging, aber Mirjam stritt alles ab, was ich ihr an den Kopf warf. Schließlich fragte sie mich, ob ich mal mit zu einem Gottesdienst wolle, woraufhin ich erst mal zögerte, mich dann jedoch dafür entschloss.

Am Abend rief ich Nora an. Ich verabredete mich mit ihr bei der Melanchthonkirche, weil ich unbedingt mit ihr reden musste.

Ich war froh, dass Nora schon bei der Christusstatue auf mich wartete, als ich endlich kam. Nachdem sie mich zur Begrüßung geküsst hatte, erzählte ich ihr von Mirjam und der Bruderschaft. Aber Nora machte sich nur über Mirjam lustig. Ich wurde wütend auf sie und sagte zu ihr, dass sie abhauen solle. Daraufhin war sie total sauer auf mich,  warf mir Beleidigungen an den Kopf und ging schließlich.

Doch sie hatte Mirjam beleidigt.

Simon

  • 11th May
    2011
  • 11
Liebes Tagebuch,
Am Sonntagnachmittag musste ich unbedingt Nora anrufen, denn es gab so viel zu erzählen. Sie war jedoch nicht da,  weshalb ich ihr eine Nachricht hinterließ. Zwei Stunden später kam Mirjam wieder zurück. Sie war so glücklich und strahlte über das ganze Gesicht.
Hatte sie sich etwa neu verliebt und sich mit ihrem ‚Schwarm‘ getroffen?
Auf dem Weg zu meinem Zimmer hörte ich dann wie meine Mutter per Telefon  von irgendjemanden schwärmte. Hatte ich also wirklich Recht gehabt, dass meine Mutter sich wieder verliebt hatte? Naja, wenn das so ist, dann freue ich mich für sie,…. jedoch sollte sie es langsam angehen lassen, denn meine Mutter hat, was Männer betrifft, nicht gerade den besten Geschmack.
Am Montag wollte ich mich mit Nora in Ruhe unterhalten. Fehlanzeige. Sie und ihre Freundin lachten die ganze Zeit. Und ich konnte kein einziges Wort mit ihr reden. Nora musste ihr von der Hand erzählt haben. Man! Verdammt war ich  sauer auf Nora!! Wieso musste sie immer alles weitererzählen??! Als ich sie darauf ansprach wurde sie jedoch gleich zickig und ging einfach weg. Na toll. Am Nachmittag rief ich sie dann an, doch sie war mal wieder nicht da.  Als Mirjam am Abend zurück kam, wollte ich wissen was nun mit der Hand los sei. Seit mein Vater uns verlassen hatte, weil er meinte, er halte es mit einer Kriminalpolizistin nicht aus, kenn ich jeden einzelnen Gesichtsausdruck von ihr und ich weiß wann sie lügt und wann nicht. In diesem Moment glaubte ich ihr nicht, als sie mir gesagt hatte, dass sie bei ihr abgegeben worden sei. Ich rief bei Kapitza an, um mich nach der Hand zu erkundigen. Er meinte, sie sei in seinem Kühlschrank. Also hat mich meine Mutter doch angelogen.. Aber Warum??! Am Abend wollte meine Mutter zu Ingrid fahren. Sie hatte jedoch was anderes vor, dass spürte ich.
Mirjam holte Ingrid ab und gemeinsam fuhren sie zum Hafen. Ich folgte ihnen. Sie parkten das Auto und stiegen aus. Um zu sehen wo ich war, schlich ich ihnen hinterher und stand plötzlich vor dem West-Hotel. Was wollten sie hier??! Ich ging rein um mich zu erkundigen, doch ich fand sie nicht. Auf der anderen Seite sah ich ein Café. Dort ging ich hin und fragte eine Kellnerin ob sie wisse wo meine Mutter sei. Was erzählte die Frau da? Meine Mutter sei in einem großen Saal.. in einer.. Sitzung?? Bei einer Thomas-Bruderschaft!?? Ich hatte keine Ahnung wovon sie redete. Ich schaute durch ein Fenster und sah die beiden. Der Mann von dem sie am Telefon geschwärmt hatte schien dieser Priester zu sein, der ganz vorne stand und irgendetwas erzählte. Mir schossen tausend Fragen durch den Kopf. Was machte meine Mutter hier? Warum hatte sie mich angelogen??? Und was hat das mit dieser Thomas-Bruderschaft auf sich?!
Daheim angekommen klingelte das Telefon. Es war Nora… Ich erzählte ihr nichts von dem was ich gerade getan hatte, das würde sie mir eh nicht glauben.
.. Der eigentliche Grund jedoch, weshalb sie mich angerufen hatte, war, um mir zu sagen wie sehr sie mich liebt. ((:
Simon

Liebes Tagebuch,

Am Sonntagnachmittag musste ich unbedingt Nora anrufen, denn es gab so viel zu erzählen. Sie war jedoch nicht da,  weshalb ich ihr eine Nachricht hinterließ. Zwei Stunden später kam Mirjam wieder zurück. Sie war so glücklich und strahlte über das ganze Gesicht.

Hatte sie sich etwa neu verliebt und sich mit ihrem ‚Schwarm‘ getroffen?

Auf dem Weg zu meinem Zimmer hörte ich dann wie meine Mutter per Telefon  von irgendjemanden schwärmte. Hatte ich also wirklich Recht gehabt, dass meine Mutter sich wieder verliebt hatte? Naja, wenn das so ist, dann freue ich mich für sie,…. jedoch sollte sie es langsam angehen lassen, denn meine Mutter hat, was Männer betrifft, nicht gerade den besten Geschmack.

Am Montag wollte ich mich mit Nora in Ruhe unterhalten. Fehlanzeige. Sie und ihre Freundin lachten die ganze Zeit. Und ich konnte kein einziges Wort mit ihr reden. Nora musste ihr von der Hand erzählt haben. Man! Verdammt war ich  sauer auf Nora!! Wieso musste sie immer alles weitererzählen??! Als ich sie darauf ansprach wurde sie jedoch gleich zickig und ging einfach weg. Na toll. Am Nachmittag rief ich sie dann an, doch sie war mal wieder nicht da.  Als Mirjam am Abend zurück kam, wollte ich wissen was nun mit der Hand los sei. Seit mein Vater uns verlassen hatte, weil er meinte, er halte es mit einer Kriminalpolizistin nicht aus, kenn ich jeden einzelnen Gesichtsausdruck von ihr und ich weiß wann sie lügt und wann nicht. In diesem Moment glaubte ich ihr nicht, als sie mir gesagt hatte, dass sie bei ihr abgegeben worden sei. Ich rief bei Kapitza an, um mich nach der Hand zu erkundigen. Er meinte, sie sei in seinem Kühlschrank. Also hat mich meine Mutter doch angelogen.. Aber Warum??! Am Abend wollte meine Mutter zu Ingrid fahren. Sie hatte jedoch was anderes vor, dass spürte ich.

Mirjam holte Ingrid ab und gemeinsam fuhren sie zum Hafen. Ich folgte ihnen. Sie parkten das Auto und stiegen aus. Um zu sehen wo ich war, schlich ich ihnen hinterher und stand plötzlich vor dem West-Hotel. Was wollten sie hier??! Ich ging rein um mich zu erkundigen, doch ich fand sie nicht. Auf der anderen Seite sah ich ein Café. Dort ging ich hin und fragte eine Kellnerin ob sie wisse wo meine Mutter sei. Was erzählte die Frau da? Meine Mutter sei in einem großen Saal.. in einer.. Sitzung?? Bei einer Thomas-Bruderschaft!?? Ich hatte keine Ahnung wovon sie redete. Ich schaute durch ein Fenster und sah die beiden. Der Mann von dem sie am Telefon geschwärmt hatte schien dieser Priester zu sein, der ganz vorne stand und irgendetwas erzählte. Mir schossen tausend Fragen durch den Kopf. Was machte meine Mutter hier? Warum hatte sie mich angelogen??? Und was hat das mit dieser Thomas-Bruderschaft auf sich?!

Daheim angekommen klingelte das Telefon. Es war Nora… Ich erzählte ihr nichts von dem was ich gerade getan hatte, das würde sie mir eh nicht glauben.

.. Der eigentliche Grund jedoch, weshalb sie mich angerufen hatte, war, um mir zu sagen wie sehr sie mich liebt. ((:

Simon